Bali 2016

 

 

 

 

 

Nach Afrika sollte es Bali werden!

Jeder der viel auf Reisen ist kennt das Gefühl der „Reisesehnsucht“. Sucht ist dabei wohl kein kleiner Faktor! Bin ich zu lange in Hamburg geht es mir schlecht und meine Sehnsucht nach neuen Ländern, neuer Musik, neuen Begegnungen mit fremden Menschen wird unerträglich groß!

Nach der Afrikareise hatte ich so viele neue Eindrücke, neue Songs und neue Ideen!  Das habe ich dann 2016 mit 2 Afrikakonzerten in Hamburg und 2 Albumveröffentlichungen dankend zurückgegeben! Nebenbei sind kleine Musik und Surfvideos entstanden! Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an alle Fans und Sponsoren die in mein Projekt eingezahlt haben! Vielen Dank für Eure Unterstützung und Begeisterung für meine Projekte! Thank you BIC!

Das Afrikalabum „Safari Vibration“könnt Ihr hier online kaufen: SAFARI VIBRATION

 

 

 

 

 

 

 

Rechtzeitige Planung und finanzielle Unterstützung!
Meine Planung konzentrierte sich in erster Linie auf die Suche nach neuen Musikeinflüssen. Selbstverständlich spielte auch die Nähe grandioser Surfspots eine nicht unwesentliche Rolle 😉  Schon seit einiger Zeit hatte ich mich mit Gamelanmusik beschäftigt und so geriet Asien in den Fokus! Speziell Bali hat eine große Musiktradition durch die über 70 % hinduistisch geprägte Gesellschaft auf Bali.
Hier der Link zu Wikipedia:-) BALI
Ich recherchierte alles, was ich über Bali finden konnte und war begeistert. In meiner Straße in Hamburg ist zudem ein Reiseshop, der sich auf Asienreisen spezialisiert hat….also – rein und erste Infos eingeholen. Mein Tipp „ENJOY ASIA“
Mit Hilfe freundlicher und fachkundiger Beratung buchte ich meinen Flug und für die ersten 3 Wochen ein Hotel, um einen „easy“ Start auf Bali zu haben!

 

 

 

 

 

 

 

 

Finanzen und Gepäck!

Wenn ich große Touren mache, bleibt Übergepäck leider nicht aus! Hauptproblem ist meist mein Stand Up Paddleboard. Die Dinger sind einfach lang und die Fluganbieter nehmen ja immer weniger „Sperrgut“ mit!
Schon bei meiner Afrikareise mußte ich zur Cargolösung greifen und für richtig teures Geld das Board rüberfliegen lassen!
Netterweise sponsorte mir BIC wieder ein grandioses BIC 9,0 WAVE-SUP das ich am Ende der Balireise verkaufen durfte! Danke an BIC/Choppy Waters !!!!
On Top kommen Saxofon, Rechner, Keyboardtastatur, Klamotten, Kameras und und und…in die 2 großen Koffer:-)

Diesmal konnte ich wieder 1000,- Euro als zusätzliche Reisekasse durch Sponsoren & Fans generieren. Bali sei ja nicht so teuer…so sagte man mir:-)!

Zum Glück hatte ich viele Auftritte und konnte einige Musikproduktionen fertigproduzieren. Letztendlich ging es dann im Januar 2016 nach Bali und ich saß voller Ideen und Motivation im Flieger. Nach bummeligen 20 Stunden Flugzeit kommt man über Dubai schön „platt“auf Bali an. Aber irgendwie bin ich am 1.Tag trotzdem immer voller Tatendrang! Das empfinde ich auf den Rückreisen oft anders:-)

 

 

 

 

 

 

Im Bliss Surfer Hotel wurde ich freundlich aufgenommen, meine Surfsachen konnte ich gleich in einen Kofferraum abstellen, das Zimmer war top und die Lage o.k.

Am nächsten Morgen machte ich mich gleich auf zum Strand und nahm mein SUP-Board unter den Arm…o.k….der Weg war recht weit…aber mir war klar…es lohnt sich für die Wellen!

Legian hat einen guten Beachbreak und ist zum „eingewöhnen“ am 1.Tag schön entspannt!

Am späten Nachmittag war ich dann doch etwas müde.Hitze, Flug und Surfsession machten sich bemerkbar. Im Hotel habe ich dann 2x Reis und Gemüse gegessen und mich dann am aufs Ohr gehauen.

Abends wurde ich dann wieder wach und erkundete meine Umgebung. Schon beim 1.Rundgang vielen mir 2 große Tempel auf. Im Legian Tempel sollte ich dann auch später mit tollen Musikern des Gamelanorchesters ein Konzert geben dürfen! Schon die Proben waren klasse!

 

 

 

 

 

 

Gegenüber vom Hotel gab es diverse Ramschläden wie man sie überall in Asien finden kann. Ein Musikladen jedoch viel mir sehr ins Auge. Hier stieg ich spontan in eine Ladensession mit einigen Locals ein. Dort anwesend war auch noch ein toller Gitarrist und Songwriter aus Australien. Von Blues über Funk und weitere Genres jammten wir mit reichlich Bali-Bier durch die Nacht!...man sieht es den Gesichtern wohl an….

Korruption, Müll, Armut…
Heute leben die Balinesen fast ausschließlich vom Tourismus. Die traditionellen Reisfelder in Ubut müssen den Großinvestoren weichen, die Strände sind oft verschmutzt und jeder versucht Dir einen „Transport“ auf seinem Roller, Auto und Fahrrad anzubieten. Das ist auch Bali – ob es einem gefällt oder nicht! Korrupte Polizisten verdienen sich gerne ein saftiges Extra bei „Verkehrskontrollen“. Angeheitert sollte man eh nicht in den Straßenverkehr – auch auf Bali nicht und so ist es für die Polizisten eine Kleinigkeit, die angeschickerten Touris Kuta/Legian abzufangen!   Die Disco, Bar und Clubkultur ist erschreckend prollig und nervig! Polizeikontrolle: TIPP Wenn Dir das passiert rate ich !! Zahlen , vergessen und weiter gehts!!   Und noch ein TIPP für Deine Gesundheit!… Es gibt auf Bali nur wenige Massageläden mit ausgebildetem Fachpersonal! Dort kosten die Massagen  so viel wie in Deutschland! Aber nur dort sollte man hingehen, denn in den billigen Massagesalons kann es dir passieren, dass du mit größeren Schmerzen und sogar Verletzungen herauskommst als du hineingegangen bist!        Ändern wird sich das erst, wenn die Politik etwas mehr für die nicht so finanzstarken Balinesen tun kann/will…. in den nächsten Jahren wird das ein naiver Traum bleiben. Investoren aus Australien, Rußland und wenigen anderen „Geldmetropolen“ ziehen überall Hotelburgen hoch und kaufen selbst Naturschutzgebiete als Bauland! Dieses Verhalten sagt leider viel über die Politik dort aus!…:(
Jetzt aber zu Balis Sonnenseiten! 
Die meisten Menschen auf Bali begegnen Dir grundsätzlich freundlich, ich habe mich relativ sicher gefühlt und schöne Strandabschnitte ohne Müllberge lassen sich finden! Die Wellen!! Die geilen, großartigen, HAMMER Wellen sind wohl seit ewigen Zeiten ein KNALLER!
Uluwatu ! In Uluwatu gibt es unendlich schöne Strände mit fantastischen Wellen! Hier ein Link von einem Surfnomaden der die einzelnen Surfspots schon sehr schön beschrieben hat: Surfspots auf BALI ! Danke an „Der Surfnomade“

In Uluwatu gibt es  viele kleine romantische Cottages direkt am Wasser zu mieten! Unbedingt machen! Viel besser als jedes Hotel! Hier mal ein Eindruck!

Padang Padang ist der typische Postkartenstrand!! Zudem gibt es dort 2 Riffe mit guten Wellen! Baby Padang Padang ( Rechter Break vom Strand aus gesehen) eignet sich super für Stand Up Paddler die entspannte Wellen genießen wollen. 2 Meter sind da mal drin…laufen aber entspannt und man kann mit der Strömung am Felsen wunderbar rauspaddeln!
Am Padang Padang Strand verkaufte ich zum Ende der Reise mein BIC-SUP ! Ihr könnt es Euch jetzt dort ausleihen!

 

Tempelritter...
Es gibt sehr viele schöne Tempel auf Bali. Jeder Tempelbesuch ist auf seine Art inspirierend und erzählt viel über die Geschichte von Bali! Der Wassertempel, Tempel mit Affen, im Innenland, an der Klippe…alle Varianten der Hindutempel wirst Du vorfinden!
In UBUT kannst Du die Reisfelder bewundern und etliche Tempel anschauen. Ubut hat eine ausgeprägte Kulturszene mit Ausstellungen, Heilern, Shops, Folkloreshows und vieles mehr! Hier einige Eindrücke von meinen Ausflügen:

 

Ich hatte für die Jahreszeit übrigens unglaublich Glück mit dem Monsum.Erst in der letzten Woche prasselte es aus allen Schleusen vom Himmel herab!
Dieses Gefühl, vom Regen umgeben, eingehüllt zu sein, war beeindruckend!  In solchen Momenten mache ich mich sofort mit meinem Laptop und kleinem Reisekeyboard ans Werk! 14 neue Songs habe ich komponiert.  Es flossen zahlreiche Gamelansounds ein! Danke für diese Inspiration an ALLE!
Hier auf Soundcloud für Euch der Song: „blinded by the sun“
Mehr Songs von meinen Reisen findet Ihr unten im Block im Musikplayer!
Das  musikalische Highlight war für mich der Auftritt mit den Jungs vom Tempelorchester zur Tempelwiedereröffnung in Legian!..legendär:-)!
Hier ein Ausschnitt von der Probe im Tempel!
KLICK MICH BRUDER-TEMPELSOUNDS PUR!:-)
So long und bis bald,
Alex
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