Bali – Paradies mit Schattenseiten!

BALI 2016

Mein Traum vom Paradies war Bali. Hatte ich doch schon so viele malerische Postkartenmotive und mega Surfberichte über Bali gesehen.

Erneut brachte ich mein Projekt mit Startnext/Crowdfunding zum Laufen!

Ihr wisst – die Vorbereitungsphase ist entscheidend! Meist bleibe ich 5-6 Wochen, versuche vorab Kontakte zu knüpfen, möchte günstig wohnen und habe viel Gepäck dabei! Zudem ist es mir wichtig eine Richtung für das neue Album zu finden, den sogenannten „Roten Faden“ im Sound festzulegen!

Der Sound auf Bali wird durch Gamelan geprägt und hat mich sofort fasziniert!

In Hamburg gibt es in unmittelbarer Nachbarschaft zu meiner Wohnung den Reisespezialisten für Asienreisen „Enjoy Asia „!

Enjoy Asia ist eher auf Luxusreisen, Ayurvedakuren spezialisiert und anfangs fühlte ich mich als Surfreisender etwas fehl am Platze. Aber Mireen Thimm konnte auch für mich auf Bali ein bezahlbares Hotel in guter Lage rauspicken.

Der lange Flug ging über Dubai. Die ersten drei Wochen buchte ich im Bliss Surfer Hotel. Das Hotel ist mit einer großen Anzahl an Surfboards liebevoll dekoriert. Service, Personal und Essen alles TOP und die zentrale Lage war für meinen Balieinstieg optimal. Für die restlichen zwei Wochen wollte ich mir spontan ein Quartier suchen. Legian Bach, Kuta Beach hoch bis nach Uluwatu sind die besten Wavespots. Hier war ich also schon mal richtig.

Ich konnte mal wieder von BIC ein cooles 9.2 SUP für die Welle mitnehmen und vor Ort am Ende meiner Reise an eine Surfschule verkaufen. Es ist einfach sehr teuer, das Board als Frachtgepäck wieder mit zurückzunehmen. Seminyak punktet nicht nur mit guten Wellen, sondern im Ortskern gibt es auch fantastische Restaurants, Bars und stilvolle Clubs. Ganz im Gegensatz zu Kuta! In Kuta sind Saufpartys und prollige Clubs eher „Standard“!

Der Strandabschnitt direkt am Flughafen ist für seine gigantischen Sonnenuntergänge, Fischrestaurants und gepfefferte Preise bekannt. Für SUP und Wellenreiter-FREAKS empfehle ich, sich mit einem Fischerboot zum Riff bringen zu lassen. Denn dort gibt es bei gutem Swell fette 2-4 Meter Wellen!

Am berühmten Padang Padang Strand in Uluwatu gibt es meist sehr relaxte SUP Wellen und sehr viel Spaß! Wegen der traumhaften Postkartenidylle laufen dort allerdings auch richtig viele Touristen auf! Tempel über Tempel! Die Tempelbesuche sollte man vielleicht auf 2-3 ausgewählte Tempel reduzieren. Der Wassertempel ist ein Highlight und auch der Tempel bei Uluwatu ist faszinierend!

Im Link zum Wassertempel findet ihr weitere lohnenswerte Reiseziele auf der hilfreichen Seite Indojunky!

Mein BIC Wellenreiter verkaufte ich den Jungs vom Shop und bekam ein cooles T-Shirt:-) Solche Andenken mag ich sehr!

Der clevere Affe im Uluwatu Tempel riss mir geschickt die Wasserflasche aus der Hand! Als ich nachgreifen wollte zeigte er sofort seine beeindruckenden „Hauer“! Ich sagte nur noch „Prost Diggah ..Enjoy Du Sack!“! Ich durfte dann bei 35 Grad ersteinmal neues Wasser besorgen :-)!

Plastik & Müllberge!

Und dann der Schock! Ich war entsetzt! Balis Müllentsorgung funktioniert NULL! Der Sinn für Umweltschutz ist bei Gastronomen und Hotelbesitzern leider so gut wie nicht vorhanden! Hinter einigen Hotels an traumhaften Stränden werden einfach Müllsäcke entsorgt!!

Wunderschön und naturbelassen sind glücklicherweise die Reisfelder von Ubud! Bedingt durch korrupte Regierungsmaßnahmen gibt es immer weniger typische Reisbauern. Die Luxushotels auf der Ostseite von Bali liegen oft in naturbelassenen und geschützten Gebieten. Dort ist es entspannter und die Hotelanlagen wunderschön. Allein die Naturschutzgebiete und einsamen Strände sind die lange Reise wert!

Meine musikalischen Highlights:

No.1) Ich spielte live mit dem weltberühmten Schlagzeuger Peet Ray Biggin von Level 42 und dem Startrompeter Rio Sidik. Die Jamsession war in einer angesagten Bar in Legian! Danke für die Funky Session auf Bali!

No2) Zufällig landete ich bei einer Tempelorchesterprobe und spielte mit 40 jungen Asiaten eines echten Gamelanorchesters! Wow, ein besonderes Erlebnis, das mich berührt hat! Zur Tempeleinweihung wurde ich sogar als Gastmusiker eingeladen! Was für eine Ehre, im Tempel von Legian gespielt zu haben ! Danke!!!

Entstanden ist auf Bali ein ziemlich abgefahrenes Jazz/Ambient Album !

In Hamburg habe ich das Album mit meinem Trio Monobeach in einem exklusivem Konzert für nur 60 Fans vorgestellt! Dazu liefen Videos und Fotoanimationen der Bali-Reise!

Stay healthy! Vorsichtig beim Streetfood! Bei mir ging es oft gut und dann so richtig „dünn“ daneben:-)!

In Seminyak befindet sich das zauberhafte Cafe Bali !  Es ist romantisch eingerichtet und bietet wirklich gesundes und schmackhaftes Essen! Kuchen, Kaffe..alles was das Herz begehrt!

Links der traumhafte Padang Padang Beach, Mitte: Reisfelder mit Arbeiterin, rechts bin ich am Strand von Legian am chillen !

 

Hier ein kleiner Livemitschnitt von der ersten Tempelorchesterprobe:-)https://youtu.be/RcWbnTF5wd8

Und zum Schluss ein Video mit verschiedenen Eindrücken der Balireise! Der Song entstand auf Bali und heißt „Tempel Ceremony“!

Bic Sport, Triumph Hamburg Nord, Küste Eins,

Aloha:-)

Euer Alex